Wir treffen uns jeden 1. Sonntag des Monats auf dem Hauptbahnhofsvorplatz in Düsseldorf.

Beim Regen eine Woche später.

Infos und Ankündigungen gibt es auf Topseite und unserer Facebook-Seite.

Selbst Vater Rhein atmet auf

Ob jung oder alt - jeder kann mitmachen. Mit der Zeit sammelt sich an unserer schönen Rheinpromenade doch eine Menge Abfall. In 1 1/2 Stunden haben wir immerhin so viel zusammenbekommen. Sogar eine Dame, die mit ihrem Hund spazieren war, hat spontan mitgeholfen!

   Vor dem HBF

Unterwegs für einen saubereren Vorplatz am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Den Großteil des Mülls bildeten hier Zigarettenstummel. Passanten und Bahnpersonal gefällt es ohne natürlich besser. Wenn man dann noch ein kleines Lob von ihnen kassiert, darf man doch schon ein bisschen stolz sein.

Aufräumen ums Eko-Haus

Auf Nachfrage bei der Stadt Düsseldorf wurde uns als nächster Einsatzort die Nachbarschaft in Oberkassel um den Tempel des Eko-Hauses vorgeschlagen.

 

        Die Straßenreinigung der Stadt hatte schon astreine Arbeit geleistet. Wir haben uns noch um die nicht unwenigen Details gekümmert.


Spontane Hilfe von den Taxifahrern vor dem Hauptbahnhof

Dass sich von der Grundschule bis zur Oberstufe die Schüler gemeinsam um die Reinigung der Schule kümmern, ist in Japan selbstverständlich. Diese Praxis breitet sich nun sogar in einigen anderen Ländern aus.

 

So hörte wohl der saudi-arabische Bildungsminister von dieser Tradition und führte sie schleunigst auch an den Schulen seines Landes ein. Was zunächst mit etwa 100 Schulen begonnen hatte, zeigte bei den Schülern einen so positiven Effekt, dass bald einige 1000 Schulen beteiligt waren.

 

Nun ist man bereits auf gutem Wege, an allen Schulen des Landes gemeinschaftlich zu putzen.

 

Eine Legende besagt, dass ein Suchender an einen sehr bekannten Tempel Japans ging und folgendes erfragte, wie man seine Seele reinige. Hierauf antwortete man ihm: "Man kann die Seele nicht einfach herausnehmen und reinigen. Stattdessen reinigt man das, was man um sich findet. So reinigt man auch die eigene Seele." Und so entstanden diese fünf buddhistischen Weisheiten:

 

        1. Die eigene Seele lässt sich reinigen.

        2. Auch die Seelen anderen lassen sich reinigen.

        3. Man haucht damit seinem Umfeld neues Leben ein.

        4. Auch die Seelen der Menschen aus diesem Umfeld werden lebendiger.

        5. So richtet man sein Leben auf einen Kurs in die richtige Richtung.

 

Tatsächlich fühlt man sich nach einem Hausputz erfrischt und da man sich dabei auch immer viel bewegt, denken wir, dass man eine 6. Weisheit hinzufügen kann: Putzen ist nicht nur gut für die Seele, sondern trägt auch zur Fitness bei.

 

Auch hier gibt es, wie bei jeder Sportart, verschiedene "Disziplinen". So kann man den Fußboden natürlich mit einem Wischmop wischen, wenn man sich aber hinkniet und von Hand wischt, bewegt man sich natürlich mehr. Beim Wischen allein kommt man dann sicherlich schnell auf seine 40 oder 50 Übungen. Bei jeder Diziplin zeigt sich, dass man ein viel erfrischteres Gefühl hat, wenn man direkt Hand anlegt.

 

Seit jeher sagen Gelehrte, wie z.B. Masahiro Yasuoka, der als Berater vieler Minister arbeitete, oder Hidesaburo Kagiyama, Gründer des Vereins "Wir machen Japan sauber", dass es nicht genügt, nur über sich selbst nachzudenken. Letztendlich hilft dies nämlich niemandem. Unsere Leben gebühren nicht nur dem Hier und Jetzt, sondern der auch der Zukunft und den unzähligen weiteren Leben, die diese mit sich bringt.

 

In Japan, wurden durch die Energie, welche die Reinigung mit sich bringt, Schulen und Arbeitsplätze erneut zum Leben erweckt und so hilft auch der Staat in Form der Polizei dabei mit, ihren Teil zu tun. Diese Energie wollen wir nun auch in Deutschland verbreiten. Wollen Sie nicht auch mit uns gemeinsam Deutschland sauber machen?

 

Hinweis: Dieser Verein ist mit keiner religiösen Organisation affiliiert.